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Bundeswettbewerb
Nachhaltige Urbane Logistik

Abschlussveranstaltung und Preisverleihung

 

Am 05. Dezember 2018 hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze die Gewinnerprojekte des Wettbewerbs in Berlin ausgezeichnet.  Gewinner sind die Stadt Heidelberg, die Firma DACHSER SE, die Technische Hochschule Nürnberg "Georg Simon Ohm" sowie das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, das zugleich auch noch mit einem Sonderpreis für ein besonders visionäres Projekt geehrt wurde.

Nachhaltige urbane Logistik als Teil der Lösung für mehr Umwelt- und Klimaschutz im Verkehr – Bundesumweltministerin Svenja Schulze eröffnete die Veranstaltung und unterstrich dabei die Dringlichkeit von umweltfreundlichen Lösungen für den Lieferverkehr. Das Engagement der Teilnehmenden des Wettbewerbs zeige vorbildlich, was im Bereich der innerstädtischen Logistik bereits heute sowie in Zukunft möglich sei.

Urbane Logistik aus der Vogelperspektive - Professor Dr. Kille vom Institut für angewandte Logistik (IAL) der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt beleuchtete in seiner Keynote die Komponenten, die es für eine zukunftsfähige Ausrichtung der Branche benötige. Seine wichtige Botschaft: Es brauche gemeinsame Ziele und Kooperationen aller Akteure, um diese zu erreichen. Nur so könnten die vielfältigen Herausforderungen der urbanen Logistik bewältigt und klimaverträglichere Lösungen in der Fläche implementiert werden.

Im Jurygespräch berichteten die Expertinnen und Experten aus der Fachjury von ihren persönlichen Eindrücken des Wettbewerbs und der Auswahl der Gewinnerprojekte. Die Jury des Wettbewerbs setzt sich zusammen aus Dr. Petra Seebauer,  Fachzeitschrift Logistik Heute, Prof. Dr. Ralf Bogdanski, Technische Hochschule Nürnberg, Jens Hilgenberg, BUND e. V., Michael Kadow, House of Logistics and Mobility , und Dr. Martin Schreiner, Landeshauptstadt München. Die Initiatoren des Wettbewerbs wurden durch Uwe Brendle, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, und Martin Schmied vom Umweltbundesamt vertreten. Die Jury betonte die wichtige Rolle der Schadstoff- und Lärmreduktion, die im Zusammenspiel mit einer plausiblen Darstellung der Wirtschaftlichkeit die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl der Gewinnerprojekte war. Auch die Nutzung von öffentlichem Raum sei ein entscheidendes Thema, weshalb die Einbeziehung von und die Zusammenarbeit mit Kommunen besonders wichtig sei. Sie müssten dieser Rolle aber auch gerecht werden. Generell betonten die Jurymitglieder die Vielfalt der Einreichungen und das breite Bewerberfeld, welches das große Interesse an dem Thema zeige.

Bei der anschließenden Vorstellung bekamen die Vertreterinnen und Vertreter der Gewinnerprojekte die Möglichkeit, diese dem anwesenden Publikum und der Ministerin vorzustellen. Im Anschluss an die Präsentation wurden die Preise durch die Bundesumweltministerin und je einem Jurymitglied überreicht.

Eine Übersicht der ausgezeichneten Projekte finden Sie hier.

Begleitet wurde die Veranstaltung von einem Markt der Möglichkeiten, in dessen Rahmen sich die Gewinnerprojekte vorstellten und in direkten Austausch mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern treten konnten.