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Bundeswettbewerb
Nachhaltige Urbane Logistik

Die Jury

Die Preisträgerinnen und Preisträger werden von einer hochkarätigen Jury ausgewählt. Die Jury setzt sich aus Expertinnen und Experten aus verschiedensten Bereichen der nachhaltigen urbanen Logistik zusammen und garantiert somit eine ganzheitliche Bewertung der Projekte.

Die Jurymitglieder entscheiden im Rahmen einer ganztägigen Sitzung, in welchen Kategorien die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgezeichnet werden und welche Projekte und Projektskizzen die Auszeichnung erhalten.

 

Dr. Martin Schreiner, Landeshauptstadt München

Dr. Martin Schreiner, Landeshauptstadt München

„Etwa ein Drittel aller Fahrten im urbanen Straßenverkehr gehen auf das Konto des Wirtschaftsverkehrs. Nachhaltige urbane Mobilität wird es nur geben, wenn wir auch für diesen Sektor Innovationen entwickeln und umsetzen. Dabei ist aus Sicht der Städte die Flächeneffizienz der berühmte Key Performance Indicator".

 

Michael Kadow, House of Logistics & Mobility (HOLM) GmbH

Michael Kadow, House of Logistics & Mobility (HOLM) GmbH

„Die konsolidierte Belieferung der Innenstädte mit immer kürzeren Zustellzeiten, eine hohe Versorgungssicherheit sowie ein emissionsfreier Wirtschaftsverkehr bilden die Grundlage für eine nachhaltige urbane Logistik in einer lebenswerten Stadt der Zukunft.  Das Beispiel „Mikrodepot Frankfurt am Main“,  zeigt wie der Stadtverkehr entlastet, die Belieferung wirtschaftlich gestaltet, die Umwelt geschont und die Kunden optimal beliefert werden können. Die Digitalisierung der Lieferprozesse wird die Qualität weiter erhöhen.“

 

Dr. Petra Seebauer, Geschäftsführerin EUROEXPO und Herausgeberin LOGISTIK HEUTE

Dr. Petra Seebauer, Geschäftsführerin EUROEXPO und Herausgeberin LOGISTIK HEUTE

Es bedarf ganzheitlicher Lieferlösungen und technischer Innovationen für die letzte Meile, um insbesondere die veraltete und ineffiziente urbane Logistik fit für die Zukunft zu machen. Solche Lösungen müssen bedarfsgerecht und nutzerfreundlich sein, um auch die Konsumenten von neuen Zustellmöglichkeiten zu überzeugen. Nur dann sind neue Konzepte auch zukunftsfähig und können einen entscheidenden nachhaltigen Beitrag zur Entlastung von Umwelt und Städten sowie von Konsumenten und Zustelldiensten beitragen.

 

Prof. Dr.-Ing. Ralf Bogdanski, Nuremberg Campus of Technology

Prof. Dr.-Ing. Ralf Bogdanski

Die aktuelle Rechtslage zu Diesel-Fahrverboten in Städten zeigt deutlich, dass in der Stadtlogistik alternative Logistikkonzepte notwendig sind. Die vollständige Substitution dieselbetriebener durch elektrische Nutzfahrzeuge wird mittelfristig unwirtschaftlich bleiben und löst auch die verkehrliche Problematik des zunehmenden urbanen Transportaufkommens nicht. Das Mikro-Depot-Konzept für den Einsatz von zulassungsfreien Lastenfahrrädern oder Light Electric Vehicle (LEV) ist eine Alternative im urbanen Logistikmix der Zukunft.

 

Jens Hilgenberg, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)

Jens Hilgenberg

Städtischer Lieferverkehr soll das Leben der Menschen erleichtern und sie nicht durch immer mehr Fahrzeuge, Lärm und Schmutz zusätzlich belasten. Moderne, (lokal-)emissionsfreie und klimafreundliche Lieferkonzepte sind ein wichtiger Baustein für eine lebenswerte Stadt und müssen endlich verstärkt vorangetrieben werden.